Unterlagen für das Bundesverwaltungsgericht

Ölbild des Kunstmalers Anton Buob (1935 – 2016) vom Würzenbachquartier, Luzern (gemalt 1955)

Bangkok, 18.06.2021

Sehr geehrter Herr von Matt

Vielen Dank für das aufschlussreiche Telefongespräch sowie für das anschliessende E-Mail von 16:37 Uhr, welches mich zeitgleich um 21:37 erreichte. Darauf will ich Ihnen eine ausführliche Antwort retournieren und gleichzeitig meine Dankbarkeit bezeugen für die stets freundliche und zuvorkommende Art und Weise, wie wir beide uns «sozial» begegnet sind. – Dies zur Einleitung.

Während Ihrer kürzlichen Ferienabwesenheit erteilte mir Frau Natale, Mitarbeiterin der Ergänzungsleistungsabteilung, hilfreiche Informationen, erläuterte mir, wie das System Nichterwerbstätigen die Beiträge verrechnet: Wenn der Ehegatte resp. – in unserem Fall – die Ehegattin eines (ergänzungsleistungsberechtigten) Invalidenversicherten einer Beschäftigung, einer Erwerbstätigkeit nachgeht, so wird das Individuelle Konto (IK) von diesem Ehepaar geäufnet, und nicht mehr vom Ergänzungsleistungsbetrag subtrahiert.

Meine Ehegattin, welche von der Migros Genossenschaft Luzern einen Teilzeitbeschäftigungsanstellungsvertrag hatte, bezahlte demnach als Ehegattin auf das gemeinsame IK Gelder ein. Dass wir uns aus versicherungstechnischen und finanzakrobatischen Überlegungen veranlasst fühlten, uns gerichtlich trennen zu müssen, hat nun im laufenden Bundesverwaltungsgerichtsfall, wo es um «Hilfsmittel» in der «Hilfsmittelliste» geht, die folgende Ausprägung: Der stellvertretende Instruktionsrichter, Herr Lukas Schobinger, wird entscheiden müssen, ob die Aufenthaltsdauer von meiner Tochter, Jasmine, und mir von 5 Jahren und 2 Wochen, welche von der ZAS, Genf, auf 4 Jahre und 11 Monate «heruntergekürzt» wurden, nicht vielmehr bis zum Zeitpunkt angerechnet werden muss, wo meine (damals getrennt lebende) Ehegattin die Teilzeitbeschäftigung im Migros Fitness-Center innehatte und AHV-/IV-Beträge auf unser gemeinsames Individuelles Konto (IK) einbezahlt wurden, als bis Ende Dezember 2019.

Um diesen Sachverhalt dem Gericht vorzulegen, benötige ich Unterlagen der Ausgleichskasse des Kantons Luzern, die dem Richter Entscheidungsgrundlagen bieten, auf die er das Urteil abstützen kann. Ist es Ihnen möglich, ihn zu dokumentieren?

Für Ihre Bemühungen danke ich und verbleibe

mit freundlichen Grüssen

Fabian Bucher

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